Ausfüllhinweise
 85/1-Schlaganfall Bayern

Stand: 18.11.2019 (Spezifikation 2020 V02)
Copyright © Bayerische Arbeitsgemeinschaft

Sämtliche in der Klinik behandelten Patienten mit der Hauptdiagnose Schlaganfall, unabhängig von der Fachrichtung der Abteilung / Klinik werden erfasst. Die ICD muss die Hauptdiagnose (gemäß Kodierrichtlinie) in der dokumentierenden Klinik repräsentieren. Es werden alle stationären Aufenthalte von Patienten mit diesen Diagnosen dokumentiert, auch wenn der Aufenthalt nur wenige Stunden dauert.

Die Dokumentation umfasst den gesamten akut-stationären Aufenthalt in der Klinik bis zur Entlassung, so wird z. B. die Dokumentation bei einer Verlegung innerhalb der Klinik von einer neurologischen Abteilung auf eine internistische Abteilung bis zur Entlassung fortgeführt.

Zeile: Feld Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Basis (B)

Basisdokumentation

01:
IKNRKH
Institutionskennzeichen
-
Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.
Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden.

Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
02:
STANDORTAUFN
aufnehmender Standort
-
Der „aufnehmende Standort“ entspricht dem Standort, an dem die (erste) Aufnahme des Patienten in das aktuelle Krankenhaus erfolgt.

Achtung: Liegt keine Differenzierung mehrerer Standorte vor, soll dieses Datenfeld von der QS-Software vorbelegt werden.
03:
STANDORT
entlassender Standort
-
In diesem Datenfeld ist die Standortnummer desjenigen Standortes zu dokumentieren, aus dem der Patient nach Beendigung des stationären Aufenthaltes entlassen wird.

Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
04:
BSNR
Betriebsstätten-Nummer
Gültige Angabe: ≥ 1
Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig "1". Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgesetzt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt.

Die Betriebstätten-Nummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben. Die Angabe der Betriebsstätten-Nummer ist optional.

Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
05:
FACHABT
Fachabteilung
siehe Schlüssel 1
§ 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de
-
06:
IDNRPAT
Identifikationsnummer des Patienten
-
Die (einrichtungsinterne) Identifikationsnummer wird dem Patienten von der Einrichtung zugewiesen. Sie verbleibt in der Einrichtung und wird nicht an die Datenannahmestelle übermittelt.
07:
GEBDATUM
Geburtsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
Achtung: Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.
08:
GESCHLECHT
Geschlecht
1 = männlich
2 = weiblich
8 = unbestimmt / unbekannt
Achtung: Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.
09:
PLZ
Postleitzahl
-
Bei Wohnorten im Ausland ist "99999" anzugeben.

Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
10:
AUFNDATUM
Aufnahmedatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ
Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.

Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 05.01.2019 bis zum 10.01.2019
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.01.2019 bis zum 20.01.2019
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 05.01.2019, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.01.2019.
11:
AUFNZEIT
Aufnahmezeit
Format: HH:MM
Geben Sie hier bitte die Uhrzeit (Stunde, Minute) der Aufnahme (door-time / Erreichen des Krankenhauses) an. Beachten Sie bitte, dass es die Uhrzeit 24:00 nicht gibt und tragen sie in diesem Fall 00:00 Uhr ein und das Datum des neuen Tages.

Achtung: Die tatsächliche Aufnahmezeit (door-time / Erreichen des Krankenhauses) kann bei nicht elektiven Aufnahmen von der adminstrativen Aufnahmezeit (Einlesen der Versichertenkarte etc.) abweichen. Bei Vorbelegung des Datenfeldes durch die QS-Software muss die Möglichkeit zur Änderung / Korrektur der Aufnahmezeit gegeben sein.
12:
KLAS_ICD
Hauptdiagnose
-
ICD-10-Code des akuten Schlaganfalles (Die zulässigen Codes ergeben sich aus dem QS-Filter, der die Dokumentationspflicht anzeigt.)

Nach einer Lysetherapie ist auch nach vollständiger Rückbildung der Symptome ein Code für Hirninfarkt anzugeben.

Achtung:Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
13:
ENTLDATUM
Entlassungsdatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ
Achtung: Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung:
Bei der DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.

Beispiel:
1. Krankenhausaufenthalt vom 05.01.2019 bis zum 10.01.2019
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.01.2019 bis zum 20.01.2019
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 05.01.2019, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.01.2019.
14:
ENTLGRUND
Entlassungsgrund
siehe Schlüssel 2

§ 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de
Achtung: Diese Information soll automatisch aus den stationären Abrechnungsdaten Ihres Hauses übernommen werden.
15:
MDS
Dokumentation als Minimaldatensatz
0 = Nein, STROKE-Bogen angelegt
1 = Ja, Ereignis älter als 7 Tage
3 = Ja, Weiterverlegung Neurochirurgie
9 = Ja, sonstiger Grund
Aufgrund der in Bayern bestehenden Dokumentationspflicht mit der einhergehenden Implementierung der Auslösekriterien im QS-Filter, ist eine Selektion unerwünschter Fallkonstellationen nicht möglich. Um die Selektion unerwünschter Fälle bei gleichzeitiger Erfüllung der geforderten Dokumentationsrate von 100% zu gewährleisten, können entsprechende Fälle als Minimaldatensatz gekennzeichnet werden. Der Dokumentationsaufwand beschränkt sich für diese Fälle auf den Basisdatensatz, der Stroke-Datensatz ist nicht auszuf&üuml;llen.

Als Minimaldatensatz zu dokumentieren sind:
  • Schlaganfälle, die länger als 7 Tage vor der ersten Aufnahme in der Klinik zurückliegen
  • Schlaganfälle, die neurochirurgisch versorgt werden
Die Anlage eines Minimaldatensatzes ist auch bei plausiblen Einzelfällen unter Angabe von entsprechenden Gründen (z.B. Entlassung gegen ärztlichen Rat, wobei vom Patienten notwendige Diagnostik/Maßnahmen abgelehnt wurden) möglich. Für Patienten mit Patientenverfügung sollte nur dann ein Minimaldatensatz angelegt werden, wenn bereits bei Aufnahme festgelegt wurde, dass keinerlei leitliniengerechte Behandlung des Schlaganfalls sowie Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt werden.
wenn Feld 15 = 9 (Ja, sonstiger Grund)
16:
MDS_GRUND
Erläuterung zum sonstigen Grund
 
Hier muss eine nachvollziehbare Erläuterung für den Abbruch der Dokumentation mit dem MDS angegeben werden.

Eine Hirnblutung oder eine transitorische Ischämie stellen per se keinen Grund für die vorzeitige Beendigung der Dokumentation dar. Gleiches gilt für innerhalb von 7 Tagen nach Akutereignis zuverlegte Patienten.
Zeile: Feld Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Stroke

Aufnahme

17:
I_ERGA10
Zeitintervall Ereignis bis Aufnahme
(bei Wake-up Stroke: last seen well)
1 = ≤ 1 h
2 = > 1 – 2 h
3 = > 2 – 3 h
4 = > 3 – 4 h
5 = > 4 – 5 h
6 = > 5 – 6 h
7 = > 6 – 24 h
8 = > 24 – 48 h
9 = > 48 h
10 = Inhouse-Stroke
11 = keine Abschätzung möglich
Die Angabe erfolgt in den angegebenen Zeitintervallen. Ist der exakte Zeitpunkt erster Symptome nicht bestimmbar (z.B. bei nachts aufgetretenem Insult), soll das Intervall bestmöglich geschätzt werden. Sollte keinerlei Information verfügbar sein, geben Sie bitte "keine Abschätzung möglich" an. Bei "Inhouse-Stroke" sind sowohl das genaue Datum als auch die Uhrzeit des Ereignisses zu dokumentieren.
Inhouse-Strokes sind i.d.R. nicht dokumentationspflichtig, da der QS-Bogen nur über die Hauptdiagnose ausgelöst wird, was wiederum nie ein Inhouse-Stroke sein kann. Ausnahme sind Fälle die z.B. mit TIA aufgenommen werden und dann noch einen Infarkt erleiden. Für diese genannte Ausnahme wurde das Feld Inhouse-Stroke geschaffen; dabei ist das genaue Datum und die Uhrzeit des Ereignisses anzugeben. Ein (zuverlegter) Patient mit einem Schlaganfall während eines vorherigen Aufenthaltes in einer externen Klinik soll nicht als Inhouse-Stroke dokumentiert werden.
wenn Feld 17 = 10
18:
INHSTROKEDAT
Datum des Inhouse-Stroke
Format: TT.MM.JJJJ
-
19:
INHSTROKEZEIT
Uhrzeit des Inhouse-Stroke
Format: HH:MM
-
20:
VERS_VOR
Versorgungssituation vor Akutereignis
1 = unabhängig von zu Hause
2 = Pflege zu Hause
3 = Pflege in Institution
Bisherige Lebenssituation:

unabhängig zu Hause
Der Patient lebte vor dem akuten Schlaganfallereignis zu Hause (oder z. B. in einer Seniorenwohnanlage) ohne Unterstützung durch Angehörige und ohne professionelle Hilfe (Mobile Hilfsdienste, Essen auf Rädern usw.).

Pflege zu Hause
Der Patient lebte vor dem akuten Schlaganfallereignis zu Hause mit Unterstützung durch Angehörige oder professionelle Hilfe (Mobile Hilfsdienste, Essen auf Rädern usw.).

Pflege in Institution
Der Patient lebte vor dem akuten Schlaganfallereignis in einer Pflegeeinrichtung (betreutes Wohnen, Altenheim, Pflegeheim, Behindertenwohnheim).

Erstuntersuchung / Symptomatik bei Aufnahme

Es werden nur neurologische Symptome dokumentiert, die bei Aufnahme tatsächlich vorliegen. Symptome, über die nur anamnestisch berichtet wird, werden nicht erfasst. Die Dokumentation soll dabei unmittelbar nach Aufnahme, z. B. im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung erfolgen.
21:
SYPAR_A
Motorische Ausfälle
0 = nein
1 = ja
9 = nicht bestimmbar
Hierunter werden Paresen von Arm oder Bein unabhängig von der betroffenen Seite zusammengefasst. Distale Paresen z. B. nur im Handbereich oder am Fuß werden ebenfalls in den entsprechenden Kategorien dokumentiert.

Bei Bewusstlosen ist "nicht bestimmbar" einzugeben.
22:
SYSPRA_A
Sprachstörung
0 = nein
1 = ja
9 = nicht bestimmbar
Umfassen alle Formen der Aphasie.

Bei Bewusstlosen ist "nicht bestimmbar" einzugeben.
23:
SYSPRE_A
Sprechstörung
0 = nein
1 = ja
9 = nicht bestimmbar
Umfassen alle Formen der Dysarthrie.

Bei Bewusstlosen ist "nicht bestimmbar" einzugeben.
24:
SYSCHL_A
Schluckstörung
0 = nein
1 = ja
9 = nicht bestimmbar
Umfassen alle Formen der Schluckstörung.

Bei Bewusstlosen ist "nicht bestimmbar" einzugeben.
25:
SYBEW_A
Bewusstsein
1 = wach
2 = somnolent / soporös
3 = komatös
Anzugeben ist der Status „bei Aufnahme“.

1: wach = Jederzeit adäquate Reaktion auf Ansprache und Aufforderungen

2: somnolent-soporös = abnorme Schläfrigkeit, auf Ansprache jederzeit weckbar bis hin zu tiefschlafähnlichem Zustand, aus dem der Betroffene nur durch starke Schmerzreize kurzfristig geweckt werden kann

3: komatös = Bewusstlosigkeit, auch auf starke Schmerzreize keine Reaktion
26:
SCRANK_A
Mod. Rankin Skala bis 24 Stunden nach Aufnahme
0 = keine Symptome
1 = keine wesentliche Funktionseinschränkung
2 = geringe Funktionseinschränkungen
3 = mäßiggradige Funktionseinschränkungen
4 = mittelschwere Funktionseinschränkungen
5 = schwere Funktionseinschränkungen
Der Funktionszustand des Patienten, erfasst mit der Rankin Skala, stützt sich auf vorhandene Symptome und die klinische Einschätzung. Die Beurteilung des Funktionsstatus erfolgt innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme. Die einzelnen Kategorien der Rankin Skala sind folgendermaßen definiert:

0: keine Symptome = Keinerlei Symptome auffällig, kann alle gewohnten Aufgaben verrichten.

1: keine wesentliche Funktionseinschränkung = Kann alle gewohnten Aufgaben / Aktivitäten trotz Symptomen verrichten.

2: geringe Funktionseinschränkungen = Unfähig alle früheren Aktivitäten zu verrichten, ist aber in der Lage, die eigenen Angelegenheiten ohne Hilfe zu erledigen.

3: mäßige Funktionseinschränkungen = Bedarf einiger Unterstützung, ist aber in der Lage ohne Hilfe zu gehen.

4: mittelschwere Funktionseinschränkungen = Unfähig ohne Hilfe zu gehen, ohne Hilfe für die eigenen körperlichen Bedürfnisse zu sorgen.

5: schwere Funktionseinschränkungen = Bettlägerig, inkontinent, bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit.

Diagnostik

27:
BILDDURCH
Bildgebung durchgeführt
0 = keine Bildgebung erfolgt
1 = 1. Bildgebung vor Aufnahme
2 = 1. Bildgebung im eigenen Haus
Es ist die Bildgebung zu dokumentieren (CCT oder MRT), welche für die aktuelle therapeutische und diagnostische Entscheidung als relevant betrachtet wird.

1: 1. Bildgebung vor Aufnahme = Die für die aktuelle Entscheidung relevante Bildgebung wurde in einer vorbehandelnden Einrichtung (ambulant oder stationär) aufgrund des aktuellen akuten Ereignisses durchgeführt.

2: 1. Bildgebung im eigenen Haus = Die für die aktuelle Entscheidung relevante Bildgebung wurde im eigenen Haus durchgeführt.
wenn Feld 27 = 2
28:
I_ABILDDAT
Datum der Bildgebung
Format: TT.MM.JJJJ
-
29:
I_ABILDZEIT
Uhrzeit der Bildgebung
Format: HH:MM
-
wenn Feld 27 IN (1;2)
30:
SCNIHSSA
NIH-Stroke Scale bei Aufnahme
0 – 42
In diesem Feld wird der Summenscore der NIH Stroke Scale (NIHSS) bei der Aufnahmeuntersuchung eingetragen.

Die Dokumentation soll dabei unmittelbar nach Aufnahme erfolgen. Als ausführliche Anleitung zur Durchführung und Kodierung der NIHSS sei auf folgende Publikation verwiesen: Berger K et al. Untersuchung der Reliabilität von Schlaganfallskalen. Fortschr Neurol Psychiat 1999;67:81-93.
31:
CTMRANGIO
CT- bzw. MR- bzw. DS-Angiographie
0 = nein
1 = vor Aufnahme
2 = direkt im Anschluss an native Bildgebung
3 = nicht direkt im Anschluss an native Bildgebung aber spätestens am Folgetag der Aufnahme
4 = nicht direkt im Anschluss an native Bildgebung und später als am Folgetag der Aufnahme
Dokumentation einer intrakraniellen und/oder extrakraniellen Hirngefäßdiagnostik unter Berücksichtigung des Zeitpunktes.
32:
DOPPLERDUPLEX
Doppler / Duplex
0 = nein
1 = vor Aufnahme
2 = im eigenen Haus, spätestens am Folgetag der Aufnahme
3 = im eigenen Haus, nach dem Folgetag des Aufnahmetages
Dokumentation einer doppler-/duplexsonographischen Untersuchung zur Darstellung der Hirngefäßsituation unter Berücksichtigung des Zeitpunktes.
wenn Feld 31 <> 0 oder Feld 32 <> 0
33:
GEFVERSCHL
Gefäßverschluss
0 = nein
1 = ja
Bei der Lokalisation ist die Angabe mehrerer Verschlüsse möglich. Dabei ist aber zumindest der am weitesten proximal liegende Verschluss zu kodieren.
wenn Feld 33 = 1
34:
CAROTIST
Carotis-T
1 = ja
-
35:
M1
M1
1 = ja
-
36:
M2
M2
1 = ja
-
37:
BA
BA
1 = ja
-
38:
SONSTGEFVERSCHL
Sonstige
1 = ja
-

Thrombolyse / Rekanalisation

39:
SYSTTHLYSE
Systemische Thrombolyse
0 = nein
1 = ja, vor Aufnahme
2 = ja, im eigenen Haus
3 = Verlegung zur Thrombolyse
Intravenös applizierte Thrombolysebehandlung beim Hirninfarkt.
wenn Feld 39 = 2
40:
THLYSEDAT
Datum Beginn der Lyse
Format: TT.MM.JJJJ
-
41:
THLYSEZEIT
Uhrzeit Beginn der Lyse
Format: HH:MM
-
42:
IAT
Intraarterielle Therapie (IAT)
0 = nein
1 = ja, vor Aufnahme
2 = ja, im eigenen Haus
3 = Verlegung zur IAT
Die IAT beinhaltet sowohl eine intraarterielle Thrombolysebehandlung, unabhängig davon, ob sie hochselektiv (d.h. bis zum Verschluss vorgeschobener Katheter) oder selektiv (Gefäßgebiet) durchgeführt wurde als auch die mechanische Entfernung eines Blutgerinnsels mittels Katheter beim Hirninfarkt (Thrombektomie).
wenn Feld 42 = 2
43:
PUNKTLEISTEDAT
Datum der Punktion Leiste
Format: TT.MM.JJJJ
-
44:
PUNKTLEISTEZEIT
Uhrzeit der Punktion Leiste
Format: HH:MM
-
45:
ERFOLGREKAN
Erfolgreiche Rekanalisation
(TICI = IIb, III)
0 = nein
1 = ja
Hier soll das Ergebnis der Gefäßwiedereröffnung dokumentiert werden.

Thrombolysis in cerebral infraction (TICI) nach Higashida et al.:
Grade 0: no perfusion
Grade I: penetration with minimal perfusion
Grade II: partial perfusion
Grade IIa: only partial filling (less than two-thirds) of the entire vascular territory is visualized
Grade IIb: complete filling of all of the expected vascular territory is visualized but the filling is slower than normal
Grade III: complete perfusion

Telemedizinische Beratung

46:
TM_KONSIL
Telemedizinische Beratung mit Videokonferenz mit einem neurologischen Zentrum durchgeführt
0 = nein
1 = ja
Hier ist eine telemedizinische Untersuchung über eine hochqualitative bidirektionale Videokonferenz mit spezialisierten Schlaganfalleinheiten und entsprechenden Qualitätsstandards gemeint.
Wie üblich ist aus Sicht des Hauses und nicht aus der des Patienten zu dokumentieren: ein beratendes neurologisches Zentrum wird hier regelhaft "nein" auswählen, auch wenn der Patient im Verlauf nach der Beratung der vorbehandelnden Klinik in dieses Zentrum verlegt wurde. Eine Ausnahme ist, wenn sich ein neurologisches Zentrum von einem anderen Zentrum bzw. einer spezialisierten Schlaganfalleinheit telemedizinisch beraten lässt.
wenn Feld 46 = 1
47:
TM_NETZWERK
Zusammenarbeit in einem Netzwerk
0 = nein
1 = ja, NEVAS
2 = ja, STENO
3 = ja, TEMPIS
4 = ja, TRANSIT
9 = ja, anderes Netzwerk
Geben Sie hier an, ob die telemedizinische Beratung im Rahmen einer Netzwerkzusammenarbeit erfolgte. Ist ihr Netzwerk nicht gelistet, so wählen Sie bitte 9 = anderes Netzwerk.

Verlegung innerhalb von 12 Stunden

48:
VERLEGUNG12H
Verlegung in ein anderes Haus nach Primärdiagnostik /-therapie (innerhalb 12 h)
0 = nein (nicht verlegt bzw. nach 12 Stunden verlegt)
1 = ja, mit späterer Rückverlegung
2 = ja, ohne spätere Rückverlegung
Bei Weiterverlegung in ein anderes Krankenhaus bzw. eine andere Einrichtung innerhalb von 12 Stunden ohne spätere Rückverlegung kann der Bogen (ggf. nach Angabe der Zeit zwischen Bildgebung und Verlegung) abgeschlossen werden. Erfolgt eine Verlegung zu einem späteren Zeitpunkt (nach 12 Stunden) bzw. erfolgt eine spätere Rückverlegung, muss der Bogen vollständig ausgefüllt werden.
wenn Feld 48 in (1;2)
49:
TM_INDIK
Indikation zur Verlegung
1 = Katheterintervention
2 = Entlastungstrepanation
3 = Überwachung
4 = spezielle Diagnostik
9 = Sonstiges
Unabhängig des Zeitpunkts der Verlegung ist hier die Indikation mit dringlichster Ausführung zu wählen.
wenn Feld 48 in (1;2) und Feld 27 = 2
50:
I_BILDVERL10
Zeit zwischen Bildgebung und Verlegung
1 = < 30 min
2 = ≥ 30 – < 60 min
3 = ≥ 60 – < 120 min
4 = ≥ 120 min
Das Zeitintervall zwischen der ersten Bildgebung und der Verlegung ist nur dann anzugeben, wenn die erste Bildgebung im eigenen Haus erfolgte.

Behinderungen bei Aufnahme

Die Beurteilung erfolgt innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme. Verwendung finden die Definitionen und Festlegungen der deutschen Version des Barthel Index (Heuschmann et al., Fortschr. Neurol. Psychiatr., 2005).
Der Index soll wiedergeben was ein Patient macht und NICHT was ein Patient machen könnte.
wenn Feld 48 in (0;1)
51:
SCBIBL_A
Barthel-Index: Blasenkontrolle
0 = inkontinent
5 = gelegentlicher Verlust
10 = kontinent
0: inkontinent = Einnässen mehr als einmal pro Tag

5: gelegentlicher Verlust = Einnässen höchstens einmal pro Tag

10: kontinent = harnkontinent oder kompensiert seine Harninkontinenz selbst ohne Einnässen von Kleidung/Bettwäsche oder versorgt Harnkathetersystem komplett selbstständig
52:
SCBITR_A
Barthel-Index: Lagewechsel Bett-Stuhl
0 = vollständig abhängig
5 = große Unterstützung
10 = geringe Unterstützung
15 = vollständig selbstständig
0: vollständig abhängig = wird faktisch nicht aus dem Bett transferiert

5: große Unterstützung = erhebliche Hilfe (geschulte Laienhilfe oder professionelle Hilfe)

10: geringe Unterstützung = Aufsicht oder geringe Hilfe (ungeschulte Laienhilfe)

15: vollständig selbstständig = komplett selbstständig aus liegender Position in (Roll-)Stuhl und zurück
53:
SCBIFO_A
Barthel-Index: Fortbewegung
0 = vollständig abhängig
5 = große Unterstützung
10 = geringe Unterstützung
15 = vollständig selbstständig
0: vollständig abhängig = mehr Hilfe als unter "5: große Unterstützung" notwendig

5: große Unterstützung = kann mit Laienhilfe oder Gehwagen vom Sitz in den Stand kommen und Strecken im Wohnbereich bewältigen oder ist im Wohnbereich komplett selbstständig im Rollstuhl

10: geringe Unterstützung = kann ohne Aufsicht oder personelle Hilfe vom Sitz in den Stand kommen und mindestens 50 m mit Hilfe eines Gehwagens/Rollators gehen

15: vollständig selbstständig = kann ohne Aufsicht oder personeller Hilfe vom Sitz in den Stand kommen und mindestens 50 m ohne Gehwagen/Rollator (ggf. mit Stöcken/Gehstützen) gehen

Weitere Diagnostik

54:
DXSCHLU
Schlucktest nach Protokoll nach Ereignis
0 = nein
1 = ja
9 = nicht bestimmbar
Kann nur angegeben werden, wenn ein standardisiertes Verfahren (z. B. Wasserschlucktest nach Daniels: Daniels SK et al: Clinical assessment of swallowing and prediction of dysphagia severity. Am J Speech Lang Pathol 1997;6: 17-24) durch geschultes Personal durchgeführt und protokolliert wurde. Eine Einschätzung der Schluckfähigkeit, die sich allein auf Beobachtung oder Angaben Dritter stützt, reicht nicht aus.
55:
DXACI_STEN
Symptomatische ipsilaterale Stenose der Art. carotis interna (nach NASCET)
0 = nein
1 = < 50 %
2 = 50 – < 70 %
3 = 70 – 99 %
4 = 100 %
9 = nicht untersucht
Hier wird der Stenosegrad der Arteria carotis interna der betroffenen Seite nach NASCET dokumentiert. Kontralaterale Stenosen werden nicht erfasst.
56
EKG24
Langzeit-EKG / -Monitoring über mindestens 24 Stunden
mit spezifischer Vorhofflimmer-Detektion

0 = nein
1 = ja
Bei diesem Feld ist ein "ja" anzugeben, wenn
  • eine spezifische VHF-Diagnostik über mindestens 24 Stunden erfolgt ist
  • bei kontinuierlichem Monitoring das EKG auch in Hinblick auf Vorhofflimmern ausgewertet wurde
  • bei schrittmacherabhängigen Patienten das EKG ausgelesen wurde und im Hinblick auf Vorhofflimmern ausgewertet wurde.

Risikofaktoren

57:
HXDIAB
Diabetes mellitus
0 = nein
1 = ja
Pathologischer Glucosebelastungstest oder erhöhter zweimaliger Nüchtern-Blutzucker oder vorbestehende medikamentöse Behandlung oder anamnestische Selbstangabe eines vorbestehenden Diabetes durch den Patienten.
58:
HXVHF
Vorhofflimmern
0 = nein
1 = ja, vorbekannt
2 = ja, neu diagnostiziert
In dieser Kategorie wird Vorhofflimmern kodiert, das im EKG oder LZ-EKG dokumentiert wird oder anamnestisch dokumentiert wurde oder medikamentös behandelt wird.

1: ja vorbekannt = Ein Vorhofflimmern (VHF) ist anamnestisch bekannt. Ein anamnestisch bekanntes (paroxysmales, persistierendes, ...) VHF wird auch dann kodiert, wenn es während des stationären Aufenthaltes nicht auftritt.

2: ja neu diagnostiziert = Ein Vorhofflimmern war bislang unbekannt und ist im EKG oder Langzeit-EKG erstmals diagnostiziert worden.
59:
HXINSULT
Früherer Schlaganfall
0 = nein
1 = ja
Angabe in vorliegendem, alten Arztbrief oder Ergebnis aktueller Diagnostik für in der Vergangenheit abgelaufenen Hirninfarkt, Hirnblutung (aber keine traumatisch bedingte Blutung z. B. nach einem Unfall), Subarachnoidalblutung oder Sinusvenenthrombose deren Symptome länger als 24 Stunden andauerten.
60:
HXHYPERT
Hypertonie
0 = nein
1 = ja
Erhöhte Blutdruckwerte (> 140 mm Hg systolisch und/oder > 90 mm Hg diastolisch) bei wiederholter Messung oder vorbestehende medikamentöse Behandlung oder Selbstangabe einer vorbestehenden Hypertonie

Therapiemaßnahmen / Frühere Sekundärprävention

61:
THAKOAG
Antikoagulanzien
Einschließlich Empfehlung im Entlassungsbrief

0 = nein
1 = Vitamin K-Antagonisten
2 = NOAK (Neue orale Antikoagulanzien)
1: Vit. K-Antagonisten einschliesslich Empfehlung im Entlassungsbrief

2: NOAK (Neue orale Antikoagulantien) einschliesslich Empfehlung im Entlassungsbrief

Hinweis: Sollte eine Vollheparinisierung durchgeführt worden sein, oder die Art der oralen Antikoagulation noch nicht feststehen, so ist das Feld "Vitamin K-Antagonisten" anzukreuzen.
62:
THBEATM
Beatmung
0 = nein
1 = ja
Maschinelle, vollständige oder unterstützende Beatmung, setzt oral oder nasal zugeführten, intratrachealen Tubus voraus und wird unabhängig von der Beatmungsdauer angegeben
63:
THREVASKOP
Revaskularisierung der Carotis
0 = nein
1 = ja, Verlegung zur Revaskularisierung (extern)
2 = ja, Revaskularisierung während des dokumentierten Aufenthalts
3 = im Arztbrief empfohlen
Hier ist eine Verlegung zur Revaskularisierung nur anzugeben, wenn der/die Patient(in) tatsächlich verlegt und die Dokumentation dieses Falles damit abgeschlossen wird. Wird der Eingriff im selben Krankenhaus bei fortgeführter Dokumentation vorgenommen, ist Ziffer 2 – Revaskularisierung während des dokumentierten Aufenthaltes“ anzugeben. Wurde ein fester Termin f¨r einen revaskularisierenden Eingriff vereinbart, der/die Pat. aber vorübergehend entlassen, ist Ziffer 3 „im Arztbrief empfohlen“ anzugeben. Das Stenting im Rahmen einer mechanischen Rekanalisation als akute Therapiemaßnahme ist hierbei ausgeschlossen.

Therapie

64:
THPHYS
Physiotherapie
0 = nein
1 = Beginn ≤ 2 Tage nach Aufnahme
2 = Beginn > 2 Tage nach Aufnahme
Es ist anzugeben ob bzw. ab wann der Patient von einem Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten untersucht oder behandelt wurde. (Aufnahmetag = Tag 0)
65:
THLOGO
Logopädie
0 = nein
1 = Beginn ≤ 2 Tage nach Aufnahme
2 = Beginn > 2 Tage nach Aufnahme
Es ist anzugeben ob bzw. ab wann der Patient von einem Sprachtherapeuten untersucht oder behandelt wurde. (Aufnahmetag = Tag 0)

Komplikationen (im Verlauf erworben)

66:
KOMPL10
Komplikationen (nur im Verlauf erworben)
0 = nein
1 = ja
Komplikationen werden dokumentiert, wenn diese während der jetzigen stationären Aufenthaltes aufgetreten sind und diagnostik- oder behandlungspflichtig waren. Das Auftreten einer Komplikation, die weder behandelt, noch den Einsatz eines diagnostischen Verfahrens bedingt hat, wird nicht erfasst.
wenn Feld 66 = 1
67:
KOPNEU
Pneumonie
1 = ja
Es sollen nur Pneumonien dokumentiert werden, die sich im Krankenhaus entwickelt haben.

Eine Pneumonie liegt dann vor, wenn eine Röntgenuntersuchung des Thorax entweder ein neues oder ein progressives und persistierendes Infiltrat aufweist, eine Verdichtung, Kavitation oder einen pleuralen Erguss

und mindestens eines der folgenden Kriterien:
  • Fieber (>= 38,3 °C) ohne andere mögliche Ursachen
  • Leukopenie (< 4.000 Leukozyten/mm3) oder Leukozytose (> 12.000 Leukozyten/mm3)
  • Für Erwachsene > 70 Jahre: veränderter mentaler Status, der keine andere Ursache haben kann
und mindestens zwei der folgenden Kriterien:
  • neues Auftreten von eitrigem Sputum oder Veränderung der Charakteristika des Sputums
  • neu aufgetretener oder verschlimmerter Husten, Dyspnoe oder Tachypnoe
  • Rasselgeräusche oder bronchiale Atemgeräusche
  • Verschlechterung des Gasaustausches (PaO2/FiO2 <= 240), gesteigerter Sauerstoffbedarf oder Beatmungsnotwendigkeit
68:
KOOEDEM
Erhöhter Hirndruck
1 = ja
Es sind Hinweise auf einen erhöhten Hirndruck in bildgebenden Verfahren, z.B. Hirnödem oder Mittellinienverlagerung mit klinischen Symptomen vorhanden.
69:
KOBLUTUNG
symptomatische intrazerebrale / intrakranielle Blutung
1 = ja
Intracerebrale Blutungen werden dokumentiert, wenn diese radiologisch nachweisbar sind und zu einer Verschlechterung der klinischen Symptomatik geführt haben. Hierbei ist jedwede Verschlechterung gemeint. Auch subarachnoidale Blutungen als Komplikation sind hier zu dokumentieren.
70:
KOHIARTEMBOLIE
Hirnarterienembolie
1 = ja
z.B. nach IAT
71:
KOAND
Sonstige Komplikation(en)
1 = ja
Diese Kategorie wird angegeben, wenn andere Komplikationen als die oben Genannten während der stationären Behandlung aufgetreten sind und gesonderte Diagnostik oder Therapie erfordert haben.

Behinderungen bei Entlassung

72:
SCRANK_E
Rankin-Scale bei Entlassung
0 = keine Symptome
1 = keine wesentliche Funktionseinschränkung
2 = geringe Funktionseinschränkungen
3 = mäßige Funktionseinschränkungen
4 = mittelschwere Funktionseinschränkungen
5 = schwere Funktionseinschränkungen
6 = Tod
Der Funktionszustand des Patienten, erfasst mit der Rankin Skala, stützt sich auf vorhandene Symptome und die klinische Einschätzung. Die Beurteilung des Funktionsstatus erfolgt zeitnah vor Entlassung (bis 24 Stunden vor Entlassung). Für Patienten, die während der Akut-Behandlung versterben, ist Rankin Skala Tod bei Entlassung anzugeben. Die einzelnen Kategorien der Rankin Skala sind folgendermaßen definiert:

0: keine Symptome

1: keine wesentlichen Funktionseinschränkungen = kann trotz Symptomen alle gewohnten Aufgaben und Aktivitäten verrichten

2: geringgradige Funktionseinschränkungen = unfähig alle früheren Aktivitäten zu verrichten, ist aber in der Lage die eigenen Angelegenheiten ohne Hilfe zu erledigen

3: mäßiggradige Funktionseinschränkungen = bedarf einiger Unterstützung, ist aber in der Lage ohne Hilfe zu gehen

4: mittelschwere Funktionseinschränkungen = unfähig ohne Hilfe zu gehen, ohne Hilfe für die eigenen körperlichen Bedürfnisse zu sorgen

5: schwere Funktionseinschränkungen = bettlägerig, inkontinent, bedarf ständiger Pflege und Aufmerksamkeit

6: Tod
wenn Feld 72 <> 6
73:
SCBIBL_E
Barthel-Index: Blasenkontrolle
0 = inkontinent
5 = gelegentlicher Verlust
10 = kontinent
0: inkontinent = Einnässen mehr als einmal pro Tag

5: gelegentlicher Verlust = Einnässen höchstens einmal pro Tag

10: kontinent = harnkontinent oder kompensiert seine Harninkontinenz selbst ohne Einnässen von Kleidung/Bettwäsche oder versorgt Harnkathetersystem komplett selbstständig
74:
SCBITR_E
Barthel-Index: Lagewechsel Bett-Stuhl
0 = vollständig abhängig
5 = große Unterstützung
10 = geringe Unterstützung
15 = vollständig selbstständig
0: vollständig abhängig = wird faktisch nicht aus dem Bett transferiert

5: große Unterstützung = erhebliche Hilfe (geschulte Laienhilfe oder professionelle Hilfe)

10: geringe Unterstützung = Aufsicht oder geringe Hilfe (ungeschulte Laienhilfe)

15: vollständig selbstständig = komplett selbstständig aus liegender Position in (Roll-)Stuhl und zurück
75:
SCBIFO_E
Barthel-Index: Fortbewegung
0 = vollständig abhängig
5 = große Unterstützung
10 = geringe Unterstützung
15 = vollständig selbstständig
0: vollständig abhängig = mehr Hilfe als unter "5: große Unterstützung" notwendig

5: große Unterstützung = kann mit Laienhilfe oder Gehwagen vom Sitz in den Stand kommen und Strecken im Wohnbereich bewältigen oder ist im Wohnbereich komplett selbstständig im Rollstuhl

10: geringe Unterstützung = kann ohne Aufsicht oder personelle Hilfe vom Sitz in den Stand kommen und mindestens 50 m mit Hilfe eines Gehwagens/Rollators gehen

15: vollständig selbstständig = kann ohne Aufsicht oder personeller Hilfe vom Sitz in den Stand kommen und mindestens 50 m ohne Gehwagen/Rollator (ggf. mit Stöcken/Gehstützen) gehen

Sekundärprophylaxe (einschließlich Empfehlung im Entlassungsbrief)

76:
THSTATINE
Statine
0 = nein
1 = ja
Diese Gruppe bezeichnet alle HMG-CoA-Reduktase-Hemmer, die zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels verordnet wurden.

Entlassung

77:
REHA_VERANL
Ambulante oder stationäre Rehabilitation veranlasst
0 = nein
1 = ja
Der Patient wurde in eine Reha-Klinik verlegt oder die Aufnahme in einer Reha-Klinik wurde terminiert oder es wurde eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme verordnet oder im Entlassungsbrief empfohlen.

Auch bei (ggf. interner) Verlegung in eine Geriatrische Klinik ist "1 = ja" einzugeben.
78:
VERFUEGUNG
Wurde in der Patientenakte dokumentiert, dass während des Krankenhausaufenthalts eine palliative Therapiezielsetzung festgelegt wurde?
0 = nein
1 = ja
Dieses Datenfeld darf nur mit "ja" beantwortet werden, wenn in der Patientenakte ausdrücklich ein Hinweis auf eine palliative Zielsetzung, wie zum Beispiel "nur palliative Zielsetzung" oder "therapia minima" dokumentiert ist. Hinweise wie "keine Reanimation" oder "keine Beatmung" sind nicht ausreichend.
Eine palliative Therapiezielsetzung ist in der Patientenakte mit Datum und Namen des behandelnden Arztes zu dokumentieren. Das Patientenrechtegesetz in § 630 f BGB "Dokumentation der Behandlung" enthält dazu folgende Abätze: "Der Behandelnde ist verpflichtet, zum Zweck der Dokumentation in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Behandlung eine Patientenakte in Papierform oder elektronisch zu führen.
Der Behandelnde ist verpflichtet, in der Patientenakte sämtliche aus fachlicher Sicht für die derzeitige und künftige Behandlung wesentlichen Maßnahmen und deren Ergebnisse aufzuzeichnen, insbesondere die Anamnese, Diagnosen, Untersuchungen, Untersuchungsergebnisse, Befunde, Therapien und ihre Wirkungen, Eingriffe und ihre Wirkungen, Einwilligungen und Aufklärungen."
wenn Feld 79 = 1
79:
PATAKTEDAT
Datum des Eintrags in der Patientenakte
Format: TT.MM.JJJJ
-
80:
STROKE_UNIT
Behandlung auf Stroke Unit
0 = nein
1 = ja
Patient wurde während des stationären Aufenthaltes auf der Stroke Unit behandelt.

Lange Schlüssel

Schlüssel 1
"Fachabteilungen"
0100 = Innere Medizin A
0102 = Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie
0103 = Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie
0104 = Innere Medizin/Schwerpunkt Nephrologie
0105 = Innere Medizin/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
0106 = Innere Medizin/Schwerpunkt Endokrinologie
0107 = Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie
0108 = Innere Medizin/Schwerpunkt Pneumologie
0109 = Innere Medizin/Schwerpunkt Rheumatologie
0114 = Innere Medizin/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde
0150 = Innere Medizin/Tumorforschung
0151 = Innere Medizin/Schwerpunkt Coloproktologie
0152 = Innere Medizin/Schwerpunkt Infektionskrankheiten
0153 = Innere Medizin/Schwerpunkt Diabetes
0154 = Innere Medizin/Schwerpunkt Naturheilkunde
0156 = Innere Medizin/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG)
0190 = Innere Medizin B
0191 = Innere Medizin C
0192 = Innere Medizin D
0200 = Geriatrie
0224 = Geriatrie/Schwerpunkt Frauenheilkunde
0260 = Geriatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
0261 = Geriatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
0290 = Geriatrie
0291 = Geriatrie
0292 = Geriatrie
0300 = Kardiologie
0390 = Kardiologie
0391 = Kardiologie
0392 = Kardiologie
0400 = Nephrologie
0410 = Nephrologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0436 = Nephrologie/Intensivmedizin
0490 = Nephrologie
0491 = Nephrologie
0492 = Nephrologie
0500 = Hämatologie und internistische Onkologie
0510 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0524 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Frauenheilkunde
0533 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Strahlenheilkunde
0590 = Hämatologie und internistische Onkologie
0591 = Hämatologie und internistische Onkologie
0592 = Hämatologie und internistische Onkologie
0600 = Endokrinologie
0607 = Endokrinologie/Schwerpunkt Gastroenterologie
0610 = Endokrinologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0690 = Endokrinologie
0691 = Endokrinologie
0692 = Endokrinologie
0700 = Gastroenterologie
0706 = Gastroenterologie/Schwerpunkt Endokrinologie
0710 = Gastroenterologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0790 = Gastroenterologie
0791 = Gastroenterologie
0792 = Gastroenterologie
0800 = Pneumologie
0890 = Pneumologie
0891 = Pneumologie
0892 = Pneumologie
0900 = Rheumatologie
0910 = Rheumatologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0990 = Rheumatologie
0991 = Rheumatologie
0992 = Rheumatologie
1000 = Pädiatrie
1004 = Pädiatrie/Schwerpunkt Nephrologie
1005 = Pädiatrie/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
1006 = Pädiatrie/Schwerpunkt Endokrinologie
1007 = Pädiatrie/Schwerpunkt Gastroenterologie
1009 = Pädiatrie/Schwerpunkt Rheumatologie
1011 = Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderkardiologie
1012 = Pädiatrie/Schwerpunkt Neonatologie
1014 = Pädiatrie/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde
1028 = Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderneurologie
1050 = Pädiatrie/Schwerpunkt Perinatalmedizin
1051 = Langzeitbereich Kinder
1090 = Pädiatrie
1091 = Pädiatrie
1092 = Pädiatrie
1100 = Kinderkardiologie
1136 = Kinderkardiologie/Schwerpunkt Intensivmedizin
1190 = Kinderkardiologie
1191 = Kinderkardiologie
1192 = Kinderkardiologie
1200 = Neonatologie
1290 = Neonatologie
1291 = Neonatologie
1292 = Neonatologie
1300 = Kinderchirurgie
1390 = Kinderchirurgie
1391 = Kinderchirurgie
1392 = Kinderchirurgie
1400 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1410 = Lungen- und Bronchialheilkunde/Schwerpunkt Pädiatrie
1490 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1491 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1492 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1500 = Allgemeine Chirurgie I
1513 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Kinderchirurgie
1516 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie
1518 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Gefäßchirurgie
1519 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Plastische Chirurgie
1520 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie
1523 = Chirurgie/Schwerpunkt Orthopädie
1536 = Allgemeine Chirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3, 2. Halbsatz BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
1550 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie
1551 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Handchirurgie
1590 = Allgemeine Chirurgie II
1591 = Allgemeine Chirurgie III
1592 = Allgemeine Chirurgie IV
1600 = Unfallchirurgie
1690 = Unfallchirurgie
1691 = Unfallchirurgie
1692 = Unfallchirurgie
1700 = Neurochirurgie
1790 = Neurochirurgie
1791 = Neurochirurgie
1792 = Neurochirurgie
1800 = Gefäßchirurgie
1890 = Gefäßchirurgie
1891 = Gefäßchirurgie
1892 = Gefäßchirurgie
1900 = Plastische Chirurgie
1990 = Plastische Chirurgie
1991 = Plastische Chirurgie
1992 = Plastische Chirurgie
2000 = Thoraxchirurgie
2021 = Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie
2036 = Thoraxchirurgie/Intensivmedizin
2050 = Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie Intensivmedizin
2090 = Thoraxchirurgie
2091 = Thoraxchirurgie
2092 = Thoraxchirurgie
2100 = Herzchirurgie
2118 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Gefäßchirurgie
2120 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie
2136 = Herzchirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
2150 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie Intensivmedizin
2190 = Herzchirurgie
2191 = Herzchirurgie
2192 = Herzchirurgie
2200 = Urologie
2290 = Urologie
2291 = Urologie
2292 = Urologie
2300 = Orthopädie
2309 = Orthopädie/Schwerpunkt Rheumatologie
2315 = Orthopädie/Schwerpunkt Chirurgie
2316 = Orthopädie und Unfallchirurgie
2390 = Orthopädie
2391 = Orthopädie
2392 = Orthopädie
2400 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2402 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Geriatrie
2405 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
2406 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Endokrinologie
2425 = Frauenheilkunde
2490 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2491 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2492 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2500 = Geburtshilfe
2590 = Geburtshilfe
2591 = Geburtshilfe
2592 = Geburtshilfe
2600 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2690 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2691 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2692 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2700 = Augenheilkunde
2790 = Augenheilkunde
2791 = Augenheilkunde
2792 = Augenheilkunde
2800 = Neurologie
2810 = Neurologie/Schwerpunkt Pädiatrie
2856 = Neurologie/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG)
2890 = Neurologie
2891 = Neurologie
2892 = Neurologie
2900 = Allgemeine Psychiatrie
2928 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Neurologie
2930 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie
2931 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Psychosomatik/Psychotherapie
2950 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung
2951 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie
2952 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Forensische Behandlung
2953 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Tagesklinik
2954 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Nachtklinik
2955 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Tagesklinik
2956 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Nachtklinik
2960 = Allgemeine Psychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
2961 = Allgemeine Psychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
2990 = Allgemeine Psychiatrie
2991 = Allgemeine Psychiatrie
2992 = Allgemeine Psychiatrie
3000 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3060 = Kinder- und Jugendpsychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3061 = Kinder- und Jugendpsychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3090 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3091 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3092 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3100 = Psychosomatik/Psychotherapie
3110 = Psychosomatik/Psychotherapie/Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychosomatik
3160 = Psychosomatik/Psychotherapie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3161 = Psychosomatik/Psychotherapie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3190 = Psychosomatik/Psychotherapie
3191 = Psychosomatik/Psychotherapie
3192 = Psychosomatik/Psychotherapie
3200 = Nuklearmedizin
3233 = Nuklearmedizin/Schwerpunkt Strahlenheilkunde
3290 = Nuklearmedizin
3291 = Nuklearmedizin
3292 = Nuklearmedizin
3300 = Strahlenheilkunde
3305 = Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
3350 = Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Radiologie
3390 = Strahlenheilkunde
3391 = Strahlenheilkunde
3392 = Strahlenheilkunde
3400 = Dermatologie
3460 = Dermatologie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3490 = Dermatologie
3491 = Dermatologie
3492 = Dermatologie
3500 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3590 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3591 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3592 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3600 = Intensivmedizin
3601 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin
3603 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Kardiologie
3610 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Pädiatrie
3617 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurochirurgie
3618 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie
3621 = Intensivmedizin/Herzchirurgie
3622 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Urologie
3624 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Frauenheilkunde und Geburtshilfe
3626 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
3628 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurologie
3650 = Operative Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie
3651 = Intensivmedizin/Thorax-Herzchirurgie
3652 = Intensivmedizin/Herz-Thoraxchirurgie
3690 = Intensivmedizin
3691 = Intensivmedizin
3692 = Intensivmedizin
3700 = sonstige Fachabteilung I
3750 = Angiologie
3751 = Radiologie
3752 = Palliativmedizin
3753 = Schmerztherapie
3754 = Heiltherapeutische Abteilung
3755 = Wirbelsäulenchirurgie
3756 = Suchtmedizin
3757 = Visceralchirurgie
3790 = Sonstige Fachabteilung II
3791 = Sonstige Fachabteilung III
3792 = Sonstige Fachabteilung IV
Schlüssel 2
"Entlassungsgrund"
01 = Behandlung regulär beendet
02 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
03 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
04 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
05 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
07 = Tod
08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll-, teilstationärer und stationsäquivalenter Behandlung
25 = Entlassung zum Jahresende bei Aufnahme im Vorjahr (für Zwecke der Abrechnung - § 4 PEPPV)