Dekubitusprophylaxe

Mit dem Erfassungsjahr 2013 erfolgte eine Umstellung des QS-Filters für den Leistungsbereich Dekubitusprophylaxe. Die bisherige quartalsbezogene Dokumentation (erstes Quartal) aller Patienten über 75 Jahre entfällt. Ab dem Jahr 2013 sind nun ganzjährig (Aufnahmedatum 01.01-31.12.) stationäre Patienten mit einem Dekubitus ab Grad 2 und einem Alter von mindestens 20 Jahren dokumentationspflichtig. Die QS-Auslösung erfolgt über die Diagnosen ICD 10 L89.1, L89.2, L89.3 oder L89.9. Für die Kliniken wird sich aufgrund dieser Änderungen der Dokumentationsaufwand erheblich reduzieren, weil sie nur noch die Angaben zum Zustand bei Aufnahme (POA: present on admission)und Entlassung (POD: present on discharge) erfassen müssen. Die restlichen Angaben werden direkt den Abrechnungsdaten entnommen. Die klinikspezifische Verteilung der Risikofaktoren wird in aggregierter Form ebenfalls den Abrechnungsdaten in Form einer Häufigkeitstabelle entnommen. (Risikostatistik).

Der Leistungsbereich DEK ist das erste Verfahren, das weitgehend auf Abrechnungsdaten basiert und ist somit hinsichtlich des damit auf die Klinikmitarbeiter anfallenden Dokumentationsaufwands sehr sparsam.

Bundesauswertungen/Indikatorenbeschreibungen

Auf der Homepage des IQTIG finden Sie die aktuellen Bundesauswertung für alle bundesweiten Krankenhäuser und eine ausführliche Indikatorenbeschreibung.

Ansprechpartner

Dr. Nicholas Lack
Telefon: 089 211590-12
E-Mail: n.lack@baq-bayern.de

Datenerhebung 2019

Datenerhebung 2018