Karotis-Revaskularisation (10/2)

Zur Karotis-Revaskularisation kommen zwei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz.

  • Karotis-Rekonstruktion, bei der die Ablagerungen „offen-operativ“ aus dem Blutgefäß entfernt werden.
  • Alternativ kann das Gefäß auch durch einen Ballonkatheter („kathetergestützt“) aufgeweitet und mittels eines eingesetzten Drahtgeflechts (Gittergerüst, Stent) behandelt werden. Das Verfahren wird seit dem 01.01.2012 in die Qualitätssicherung einbezogen und es erfolgte die Umbenennung von „Karotis-Rekonstruktion“ in „Karotis-Revaskularisation“.

Wesentliche Eckpunkte der Dokumentation zur Qualitätssicherung ist die richtige Indikationsstellung bei Karotisstenose – mit oder ohne Beschwerden (symptomatisch/asymptomatisch) – sowie Schlaganfälle und Tod im zeitlichen Umfeld des Eingriffs (periprozedural).

Hinweise zu Spezifikationsanpassungen für das Erfassungsjahr 2020

Die Datenerfassung wurde um Felder zur klinischen Diagnostik (Größe, Gewicht, Diabetes mellitus, präoperative Nierenersatztherapie und den Kreatininwert), ergänzt, um die Risikoadjustierung der Qualitätsindikatoren intra- bzw. postoperativen Komplikationen zu verbessern.

Bundesauswertungen/Indikatorenbeschreibungen

Auf der Homepage des IQTIG finden Sie die aktuellen Bundesauswertung für alle bundesweiten Krankenhäuser und eine ausführliche Indikatorenbeschreibung.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Peter Hermanek
Telefon: 089 211590-10
E-Mail: orthochir@baq-bayern.de

Datenerhebung 2020