Cholezystektomie (12/1)

Das symptomatische Gallensteinleiden (Cholelithiasis) ist die häufigste Erkrankungsform der Gallenblase und der Gallengänge. Die typische Behandlung schmerzhafter Gallenblasensteine ist die operative Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie), die seit mehr als 25 Jahren in der Regel laparoskopisch erfolgt (sog. „Schlüssellochchirurgie“ oder auch „minimal-invasive Chirurgie“. In seltenen Fällen kann auch eine Entfernung der Gallenblase im Rahmen einer aus anderen Gründen durchgeführten Bauchoperation sinnvoll und notwendig sein (Begleit-Cholezystektomie).


Bei der operativen Versorgung eines Gallensteinleidens können vereinzelt schwerwiegende Komplikationen wie zum Beispiel Verletzungen der Gallenwege oder der Blutgefäße auftreten. Die Häufigkeit solcher Ereignisse wird im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung beobachtet und analysiert.

Aktueller Hinweis:
Ab dem Erhebungsjahr 2019 ist das Verfahren Qualitätssicherung der Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie) in der neuen Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) geregelt.