Geburtshilfe

1975 startete die Münchner Perinatalstudie, die zunächst für drei Jahre vorgesehen war. Bereits im Jahr 1975 wurden freiwillig rund 18.000 Datensätze von den geburtshilflichen Abteilungen in Bayern hierfür dokumentiert. Hintergrund der Studie war insbesondere die in den Jahren von 1970 bis 1972 als zu hoch angesehene perinatale Mortalität in der Region München zu senken.
1979 wurde sie als bayerische Perinatalerhebung flächendeckend für Bayern implementiert. Bis Ende 1997 lag die Trägerschaft für die bayerische Perinatalerhebung und Neonatalerhebung bei der Bayerischen Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.

Seit dem 1. Januar 1998 ist die Durchführung der bayerischen Neo- und Perinatalerhebung an die Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung (BAQ) übertragen worden und wurde somit als Teil der externen Qualitätssicherung gemäß den gesetzlichen Vorgaben fortgesetzt.

Seit dem Jahr 2001 gehört das QS-Verfahren Geburtshilfe zu den bundesweiten Leistungsbereichen mit Dokumentationsverpflichtung im Rahmen der externen Qualitätssicherung nach § 137 SGB V.

Ansprechpartner

Julian Böhm, M. Sc.
Telefon: 089 211590-12
E-Mail: gynneo@baq-bayern.de

Datenerhebung 2021