08. Januar 2016

Zuschläge für die externe Qualitätssicherung 2016

Die Zuschläge für die externe Qualitätssicherung des Jahres 2016 sind vereinbart.

1. Zuschlag für die externe Qualitätssicherung („QS-Zuschlag“)

Der Zuschlag für die externe Qualitätssicherung beträgt in Bayern für alle Aufnahmen ab dem 01.01.2016 0,97 Euro.

In der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gem. § 137 Abs. 1 SGB V i. V. m. § 135 SGB V über Maßnahmen der Qualitätssicherung für Krankenhäuser, die nach § 108 SGB V zugelassen sind (QSKH-RL), sind in § 21 die Qualitätssicherungszuschläge geregelt. Der Zuschlag setzt sich aus dem Zuschlagsanteil Krankenhaus (für die interne Dokumentation) sowie dem Zuschlagsanteil Land (für die Aufwendungen auf Landesebene). Der Zuschlagsanteil Krankenhaus beträgt 0,70 Euro je abgerechnetem vollstationären Krankenhausfall. Der Zuschlagsanteils Land (für die Bayerische Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung – BAQ) wurde in Bayern in Höhe von 0,27 Euro (2015: ebenfalls 0,27 Euro) vereinbart.

2. Qualitätssicherungszuschlag „Akutversorgung Schlaganfallversorgung“

Der Qualitätssicherungszuschlag „Akutversorgung Schlaganfallversorgung“ wird nach den QS-Filter-Auslösekriterien der Dokumentation abgerechnet (QS-Filter-Auslösekriterien). Die Dokumentationsvergütung für das Kalenderjahr 2016 beträgt 3,10 Euro.

3. Systemzuschlag für G-BA, IQWiG und IQTiG („G-BA-Zuschlag“)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss in seiner Sitzung am 27.11.2015 die Grundsätze des Systemzuschlages im stationären Sektor sowie die Höhe des Systemzuschlages für

• den G-BA
• das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und
• das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG)

Die Höhe des pro Fall zu entrichtenden Systemzuschlages beträgt 1,63 Euro.