01. Februar 2018

QSKH-RL: Anpassung der Dokumentationsrate

Für die QS-Verfahren der QSKH-RL gilt ab dem Erfassungsjahr 2018 eine Dokumentationsrate von 100 % (bisher 95%).

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung am 15.06.2017 im Rahmen der Änderung der Richtlinie zum Erfassungsjahr 2018 u. a. beschlossen, die Dokumentationsrate auf 100 Prozent für dokumentationspflichtige Datensätze in der QSKH-RL zu ändern (bisher 95%).

Bei einer Dokumentationsrate eines Leistungsbereiches von unter 100 Prozent wird ein Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz in Höhe von 150,00 Euro festgelegt; es sei denn, das Krankenhaus weist nach, dass die Unterschreitung unverschuldet ist. Der Gesetzgeber sieht diese Möglichkeit ausdrücklich vor, da es auch bei verfahrenskonformem Verhalten Fallkonstellationen für Unterdokumentation geben kann, die außerhalb des Einflussbereiches des Krankenhauses liegen.

Lag bisher (2015 bis 2017) die Dokumentationsrate des jeweiligen Leistungsbereiches bereits im Vorjahr unter 95 Prozent, erhöhte sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro. Lag ab dem Erfassungsjahr 2019 die Dokumentationsrate des jeweiligen Leistungsbereiches bereits im Vorjahr unter 100 Prozent, erhöht sich der Abschlag für jeden nicht dokumentierten Datensatz auf 300,00 Euro.

Weitere Informationen, den Beschlusstext und die tragenden Gründe finden Sie auf der Homepage des G-BA: https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2999/