27. Juli 2017

Follow-up-Auswertungen

Die Auswertungen 2016 sind im Onlinebereich der BAQ verfügbar

Gemäß Anlage 3 der Richtlinie über Maßnahmen der Qualitätssicherung in Krankenhäusern (QSKH-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sind für folgende Leistungsbereiche Follow-up Erhebungen vorgesehen:

•    Herzschrittmacherversorgung (Implantation, Aggregatwechsel, Revision/ Systemwechsel/ Explantation 09/1-09/3)

•    Hüftendoprothesenversorgung (HEP)

•    Knieendoprothesenversorgung (KEP)

Ziel dieser Erhebung ist es, die Ergebnisqualität von Patienten mit Ersteingriffen aus einem der oben genannten Leistungsbereiche über einen längeren Zeitraum hinweg zu verfolgen. Neu ist hierbei die Erfassung von Revisionseingriffen auch wenn diese nicht im Haus des Ersteingriffs erfolgt sind. Die Berechnung der Indikatoren erfolgt anhand einer Kaplan-Meier-Überlebenszeitanalyse, um die unterschiedlich langen Beobachtungszeiten zu berücksichtigen. Genaue Informationen zur Methodik finden Sie im Methodenpapier des IQTIG.

Die Verknüpfung der Daten eines gegebenenfalls notwendigen Folgeeingriffs mit den Daten der jeweiligen Erstimplantation erfolgt über sog. patientenidentifizierende Daten (PID) und ist auf gesetzlich-versicherte Patienten beschränkt. Die Nachverfolgung findet in einem Zeitraum von bis zu 8 Jahren bei der Herzschrittmacherversorgung und bis zu 5 Jahren bei der Hüft- und Knieendoprothetik statt. Die Zusammenführung und Auswertung der Daten erfolgt im Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG).

Weitere Informationen zu dem Follow-up Verfahren finden Sie in der QSKH-Richtlinie

Bei Fragen zu den Auswertungen stehen Ihnen zur Verfügung:

Für die Leistungsbereiche HEP und KEP: Frau Jana Held |Tel. 089 211590-25

Für die Leistungsbereiche Herzschrittmacher: Frau Dr. Hildegard Seidl | 089 211590-23